Dienstag, 19. Mai 2015

[Kreatives] Die Entführung

In der vergangenen Woche sind in der Gruppe wahnsinnig viele Zitate zusammengekommen. Ich habe bisher noch keine Ahnung, welche Geschichte diese Woche auf euch wartet. Dann lassen wir uns mal überraschen:

 



"Wir wissen, was du weisst, doch wir wissen, was wir wissen und wissen, was wir wissen, aber wissen nur, soviel wir wissen, wissen Sie?" [1]
" But I know now, that I'm so down!" [2], konterte ich. Irgendwie war mir mein Gegenüber nicht so sehr geheuer. Wir hatten uns im Internet kennen gelernt - soweit man da von "kennen lernen" überhaupt ausgehen kann. Wie man sich doch irren kann. Gelangweilt starrte ich auf meine Uhr. Seit einer Stunde saßen wir hier schon und er hielt mir über alles mögliche Vorträge. Es war völlig egal, ob ich antwortete oder nicht. Der Typ ließ sich in seinen Monologen nicht beirren. "Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?" [3] Dieser Werbeslogan kam mir gerade in den Sinn und er war einfach sehr treffend.
"Komm bitte nicht zu mir, hab kein Interesse mehr an dir, bin wieder verliebt." [4] Mit diesen Worten stand ich einfach auf. Herbert - sein Name war wirklich Herbert! - schaute mich verdutzt an und wusste nicht so richtig, wie er reagieren sollte. Ich drehte mich um und ging. Die Rechnung überließ ich ihm. Ich schwang mich auf mein Fahrrad und schaute nicht zurück. Allerdings auch nicht nach links und rechts, als ich die Straße überquerte. Ehe ich es mich versah, flog ich in hohem Bogen von meinem Fahrrad.
"Verzeiht, Meister! Sie hat nicht geschaut! Direkt vor den Wagen ist sie mir gefahren!" [5]
Ich stöhnte und kam langsam wieder zu mir. Zwei merkwürdige Gestalten beugten sich über mich. Sie waren ziemlich klein und hatten ganz spitze Ohren. Außerdem hatten sie einen Vollbart. Einen sehr langen Vollbart. Wissen Männer eigentlich nicht, wie furchtbar Bärte sind?!? Mich überkam das heftige Bedürfnis an den Bärten zu ziehen und zu kichern wie verrückt.
"Tomaten gehören in den Garten und anschließend in die Salate" [6], sagte ich schließlich, als keiner etwas sagte und gab meinem Bedürfnis zu kichern nach.
"Sind Sie sich sicher, dass wir sicher sind und sind sich sooo sicher, dass die Sicherheit sicherlich sicher ist und die Sicherheit sicher ist?" [7], fragte der eine, der aussah wie ein Professor, den anderen. Der zuckte mit den Schultern.
"Ich bin einundachtzig Jahre alt und hätte statistisch gesehen vor 4,7 Jahren sterben müssen." [8] "Insofern ist wohl nichts sicher".
"Ich wusste gleich, der ist nicht ganz dicht!"[9], brabbelte ich vor mich hin. Mist, ich musste wohl doch mehr abbekommen haben. 
"Können Sie aufstehen?", fragte der Nicht-Professor. Vorsichtig wackelte ich mit meinen Augenbrauen und probierte mich durch sämtliche Knochen und Muskeln durch. Es tat leicht weh, aber gebrochen war wohl zum Glück nichts. Immer noch vorsichtig stemmte ich mich auf die Arme und stand langsam auf. Nachdem der kurze Schwindel verschwand, und ich mich nicht mehr festhalten musste, sagte ich: "Kick the Workout and Join the Party!" [10] Die beiden Spitzohren sahen erst einander, dann mich verständnislos an.
"Meister", hob Nicht-Professor an, "ich glaube, wir sollten sie ins Krankenhaus bringen".
"Doktoooor, assistieren Sie mir bei einem chirurgischen Eingriff an einem Torpedo?" [11], quakte ich dazwischen, bevor der Meister-Professor noch irgendwas sagen konnte. Mist, ich muss böse auf den Kopf gefallen sein.
"Ich kann den Buchstaben A nicht von B unterscheiden." [12] Himmel, was redete ich denn da? Ich lief rot an. Ganz eindeutig bin ich gerade völlig verrückt geworden.
"Wisst ihr, Jungs, ich hatte gerade ein ganz seltsames Date mit einem komischen Typen. Der laberte die ganze Zeit nur so langweiliges Zeug", lallte ich ungehemmt weiter. Nebenbei hakte ich mich völlig ungeniert bei diesen komischen Kerlen rechts und links unter, die einen guten Kopf kleiner waren als ich. "Und da ist mir eines klar geworden: Solange man ledig ist, kann man immer heiraten. Wenn man verheiratet ist, kann man nicht wieder ledig werden. Deshalb liegt zwischen dem Stand des Ehemannes und dem Stand des Junggesellen ein schrecklich feiner Unterschied." [13] Wieder guckten die beiden sich an.
"Das ist geradezu perfekt [14] und was für ein Glück, sie hier zu treffen." Ich ignorierte das merkwürdige Gefasel.
"Ich glaube, wir sollten sie mitnehmen."
"Das könnt Ihr nicht machen. Mein Vater war Römer wie Ihr. Er war Centurio bei der römischen Armee!" [15], rief ich entrüstet!
"Römer? Wir sind doch keine Römer! Ich hab sie nie sonderlich Leiden mögen." [16]
"Warum nicht, was ist verkehrt an ihnen?" [16], fragte ich verdutzt
 "Es ist nichts ...verkehrt. Ich finde nur einfach, sie sind ein bisschen hässlich, das ist alles." [16] 
Gemeinsam versuchten der Nicht-Prof und sein Meister, mich in ihr Auto zu bugsieren. Dass das vielleicht einer Entführung gleich käme, kam mir lediglich nur kurz durch den Sinn. Stattdessen sprach ich aber aus, was mir gleich als nächstes einfiel. "Ich will eisangeln!", maulte ich. Mir war kurzzeitig entfallen, dass ich weder zugefrorene Gewässer noch Fische oder anderes Meeresgetier mochte, jedenfalls nicht zubereitet auf dem Tisch.
"Eisangeln?"
"Ja, da muss man....", 
"Ich weiß was Eisangeln ist brrrroooarrr" [17], unterbrach mich der Meister-Prof. "Aber nein, wir angeln jetzt nicht. Eisangeln schon gar nicht. Abgesehen davon, dass es heute sehr heiß ist, haben wir keine Zeit."
Sie bugsierten mich also schließlich erfolgreich in ihr Auto und fuhren los. Da fiel mir prompt etwas ein:
"Sie stand nicht an der Bushaltestelle." [18] Anscheinend hatten die Mainzelmännchen sich noch immer nicht an meine wirre Art gewöhnt. Meister-Prof drehte sich fragend um: "Was?"
"Meine Freundin! Sie stand nicht an der Bushaltestelle."
"Wieso sollte sie dort stehen?" Oh Mann, wirklich geistreich waren die aber nicht.
"Na weil wir verabredet waren, Dummkopf." Also wirklich, das sollte man doch wissen, bevor man eine Frau entführt. Den Rest der Fahrt sagte keiner mehr ein Wort. Ich muss zwischendurch eingeschlafen sein, denn als ich die Augen wieder aufschlug, bemerkte ich, dass wir langsamer fuhren. Vor uns erstrecke sich sich ein riesiges Anwesen. Das Haus in den Zuckerbergen. [19] Das musste es sein. Ich hatte schon einiges davon gehört, es rankten sich viele Gerüchte und Legenden darum, aber mit eigenen Augen habe ich es noch nie gesehen. Schließlich hielten wir an und Nicht-Prof half mir aus dem Wagen. 
"Heute morgen roch dein Haar aber noch nicht nach Holzwolle!" [20], kicherte ich. Er bedachte mich lediglich mit einem bösen Blick und führte mich ins Haus. Aus einem der Zimmer drangen Stimmen.
"Sie haben noch allerlei zu lernen Herr Professor. Ihr Buch ist brilliant, aber nicht erschöpfend. Sie dringen soweit vor, wie es der Stand der Forschung heutzutage erlaubt. Die wahre Geschichte der Meerestiefen beginnt aber erst dort, wo Sie haltmachen müssen. Wunder, die der menschlichen Vorstellungskraft spotten. Geheimnisse, die mir gehören, die ich aber mit einem Mann von ihrem Rang teilen würde." [21] Och nö, nicht noch ein Professor!
"Ach Kirk, mein alter Freund... Kennst du das klingonische Sprichwort, das sagt: Die Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird?! Es ist sehr kalt, im Weltraum!" [22], antwortete eine andere Stimme. Aber ich spürte, dass es nicht ernst gemeint war. Meine beiden Begleiter schmunzelten. Also schienen diese Kabbeleien alltäglich zu sein.

Nachdem sich alle begrüßt hatten, stellte der Meister-Prof mich vor. "Das hier ist Paula, die Auserwählte. Paula, das sind Kirk und Krik. Ich bin Friedhelm und das ist Helmfried." Mir lag schon wieder ein unpassender Kommentar auf der Zunge und das Kichern steckte mir mal wieder im Hals, aber ich riss mich zusammen und gab allen artig die Hand. Ich fragte mich nur kurz, woher sie meinen Namen wussten. Aber Professoren wissen eben alles, oder?
"Ihr habt nach der langen Fahrt, doch sicher alle Hunger, oder?" Ich nickte zustimmend. Wann hatte ich das letzte Mal etwas zu mir genommen?
"Dann setzt euch mal alle hin, Krik hat etwas leckeres gekocht." Wie auf's Stichwort kam der Genannte herein und stellte ganz stolz eine Platte auf den Tisch. Das sah irgendwie sehr merkwürdig aus. Und der Geruch erst. Ich würgte.
"Da kann sich einem ja der Magen umdrehen...Pudding von ungeborenem Tintenfisch!" [23] Igitt, genauso sah das aus! Nein, das konnte ich unmöglich essen. Wie gut, dass ich immer für Notfälle vorgesorgt habe. Hektisch wühlte ich in meiner Handtasche, die ich unbewusst immer noch fest umklammert hielt und zog etwas hervor, das schon sehr sehr eingedrückt war, aber unheimlich viel besser roch, als dieser komische Tintenfischpudding.
"Jesus Maria, was ist dass denn? Was zum Teufel ist das? Was ist das, Paula?" [24] Verunsichert sah ich auf. Kirk sah mich mit großen und erschreckten Augen an.
"Sir, dass ist ein Krapfen!" [24]
"Ein Krapfen? Was zur Hölle ist ein Krapfen?"
"Schrei mich nicht an!"
"Ich schreie dich nicht an!!" [25]
"Leute, Schluss jetzt, hört auf zu streiten", rief Helmfried, "wir haben wichtigeres zu besprechen!"
"Ja", fügte Friedhelm hinzu, "Wir brauchen einen guten Tod, denn ohne den Tod gäbe es nur Komödien. Sterben verleiht uns Größe." [26] Ich wurde blass. Ist das der Grund, weshalb ich hierhergebracht wurde? Sollte ich geopfert werden? Doch bevor noch irgendjemand was sagen konnte, drang weibliches Geschrei an unsere Ohren und es kam näher.
"Aber es macht eben keinen Spaß, Spaß zu haben, wenn man eigentlich keine Lust hat, Spaß zu haben, Mom!" [27]
"A.J., was ist bloß los mit dir? Früher konntest du es nicht erwarten, abends auszugehen."
"Ach Mom, du hast überhaupt keine Ahnung, wer ich geworden bin!", beschwerte sich A.J.
"Lieb dich", [28] sagte Mom
"Du liebst mich? Du kennst mich doch gar nicht", sagte A.J. "Du sollst deine Liebe nicht so bedenkenlos verschleudern." [28] Aber sie grinste schelmisch dabei. Offensichtlich war es in diesem Haus Pflicht, sich zu zu kabbeln. "Ach, was soll's, ich lieb dich auch, Mom!"
"ich hab davon noch nie was gehört", sagt Olive. "Wieso beichtet sie das ausgerechnet heute?" [29]. Mutter und Tochter grinsten sich an und umarmten sich.
"Mom, wann kriege ich meinen Lohn?" [30]
"Du meinst "Taschengeld"? Am Donnerstag. [30] Wie immer!"
"Na ja, hätte ja sein können...." Klar, frei nach dem Motto: Nur wer aufgibt, hat schon verloren [31] Ich hätte auh gerne mehr Gehalt!
Der Meister-Prof. räusperte sich. "Ähm, könnten wir jetzt mal wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen? Olive und A. J. jetzt macht euch endlich auf den Weg zur Hochzeit. Ihr seid die Brautjungfern, ihr wollt sie doch nicht etwa verpassen?!?"
"Hochzeiten? Oh, ich LIEBE Hochzeiten! Freidrinks für alle!" [32], rief ich begeistert. Im selben Moment biss ich mir auf die Zunge. Mist, ich hätte lieber den Mund halten sollen. Denn jetzt blickten mich auch Olive und A. J. an, übrigens ebenfalls kleine Menschen mit spitzen Ohren.
"Grausame menschliche Bestien!" [33], ging Olive auf mich los, das Gesicht zu einer Fratze der Wut verzerrt. Ich wich entsetzt zurück, nicht fähig, einen Ton zu sagen. Aber bevor sie mir etwas antun konnte, gingen Kirk und Krik dazwischen und hielten Olive fest. 
"Es ist ok, Olive. Das ist Paula! Du weißt schon, DIE Paula." Langsam entzerrte sich Olives Miene und erkennen trat an Stelle der Wut. 
"Wir sind der Absender der Flaschenpost, Gut Freund Gut Freund!" [34], stammelte ich. Keine Ahnung, was mich veranlasste, diese Worte zu ausgerechnet zu wählen.
"Lasst euch huldigen!" [35], rief Olive prompt und wollte sich schon vor mir auf die Knie werfen. So langsam reichte es mir. Erst wurde ich entführt, dann sollte ich ekligen Fisch essen, wurde fast verprügelt und jetzt angebetet? Irgendwas stimmte doch hier nicht. Unauffällig suchte ich den Raum nach einer versteckten Kamera ab. Aber nein, nichts deutete darauf hin, dass ich beim Fernsehen war. Ich war in einem Albtraum gefangen und wusste nicht, wie ich dem entfliehen konnte. Sissi fiel mir in dem Moment ein, die einmal sagte: "Wenn du einmal Kummer und Sorgen hast, dann geh' mit offenen Augen durch den Wald, in jedem Baum, in jedem Strauch und in jedem Tier wird dir die Allmacht Gottes zu Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft spenden."  [36] Tja, leider hatte ich diese Möglichkeit gerade nicht. Irgendwie musste ich anders aus diesem Schlamassel kommen. Ich wollte keine Auserwählte sein und sterben schon gar nicht!
 
"So,", wandte Friedhelm, der Meister-Prof., sich wieder mir zu. "du musst dich jetzt entscheiden. Alt oder Neu?" Hm, schwierige Frage, alt ist manchmal so furchtbar altmodisch, aber neu ist manchmal eine ganz schreckliche Mode. Was wollte der bloß von mir?
"Ich kann den bekannten Weg gehen, den ich schon mein Leben lang kenne oder den dunklen über den ich noch so viel lernen muss." [37], lautete meine wenig hilfreiche Antwort.
"Ganz genau", stimmte Friedhelm mir zu. "Es ist deine Wahl. Wir hoffen, dass du diejenige triffst, die dich am schnellsten zum Ziel führt." Und noch bevor ich mich fragen konnte, welches Ziel er denn nun meinte, schlug mir jemand von hinten einen dumpfen Gegenstand auf den Kopf und alles wurde dunkel.

Mein Kopf schmerzte höllisch. Kein Wunder, das war mindestens eine gußeiserne Bratpfanne gewesen, die ich da abbekommen hatte.
"Sie kommt wieder zu sich", flüsterte jemand. Friedhelm? Helmfried? Nee, die Stimme klang irgendwie anders. Bekannt und doch nicht vertraut. Ich blinzelte und erwartete, zwei Vollbärte vor meinem Gesicht schweben zu sehen. Aber es war der Typ, mit dem ich mich getroffen hatte und vor dem ich eigentlich flüchten wollte. Mist, was machte der denn hier?




[1] (ein eben ausgedachter Spruch von Andreas Krämer, Gruppenmitglied)
[2] (Ohrwurm)
[3] (aus Bluna Werbung)
[4] (in twilight Vampir, Luke Mockridge - du liebst Harry Potter) 
[5] (aus einer Fanfiktion)
[6] (Spruch von Andreas Krämer, Gruppenmitglied)
[7] (Spontaner Spruch von Andreas Krämer, Gruppenmitglied)
[8] (gefunden in Die Widerspenstigkeit des Glücks)
[9] (aus "Braveheart") 
[10] (Motto von Zumba)
[11] (Mr. Spock zu Pille in Star Trek VI - Das unentdeckte Land)
[12] (LeeLee Sobieski als Jeanne D´Arc in "Jeanne D´Arc - Die Frau des Jahrtausends")
[13] (Jules Verne)  
[14] (Pauly in "Darkman") 
[15] (aus "Das Leben des Brian") 
[16] (aus "Lucas" von Kevin Brooks)
[17] (Rose Dewitt-Bukater zu Jack in "Titanic")
[18] (Lucas, Kevin Brooks)
[19] (Buchtitel von Tinka Beere)
[20] (Lucas, Kevin Brooks)
[21] (Kapitän Nemo zu Professor Aronnax aus dem Kultfilm "20.000 Meilen unter dem Meer")
[22] (Khan zu Captain Kirk in Star Trek II - Der Zorn des Khan)
[23] (Ned Land zu Kapitän Nemo in "20.000 Meilen unter dem Meer") 
[24] (Sergeant Hartmann und Private Paula aus "Full Metal Jacket")
[25] (aus "Feierabend" von Loriot)
[26] (Doctor who, Die stille Bibliothek)
[27] (Explaining Depression to my mom, a poetry slam)
[28] (Die Widerspenstigkeit des Glücks)
[29] (Elizabeth Strout - Mit Blick aufs Meer)
[30] (aus "They live - Sie leben")  
[31] (Peter Freund, "Laura-Reihen")
[32] (Fluch der Karibik) 
[33] (Caesar in "Planet der Affen - Eroberung vom Planet der Affen") 
[34] (Ned Land in "20.000 Meilen unter dem Meer")
[35] (aus "Braveheart") 
[36] (Sissi)
[37] (Glaubenssache, Skye Winter)

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