Samstag, 14. März 2015

[Lesewoche] 100 % Lesen für die Daheimgebliebenen 2.0 Tag 3

Eine Aktion von Skyline und Traumlilie. Mehr erfahrt ihr hier.
Da ich gestern fast gar nicht zum Lesen gekommen bin, lese ich immer noch House of Night. 

Auch heute gibt es eine schwierige Aufgabe:

 
Tag 3

Heute dreht sich alles um unterschiedliche Genres! Und darum haben wir uns gedacht, was wäre, wenn eure aktuelle Lektüre auf einmal einen „Genrewechsel“ durchlebt? Wechselt also einfach mal das Genre eures Buches. Was ist das gegensätzlichste Genre, das ihr euch vorstellen könntet und wie sähen die Protagonisten in eben diesem aus? Was würden sie erleben? Wie würden sie sich verhalten? Ihr könnt einen kurzen Text schreiben, in dem ihr die Veränderungen beschreibt oder aber ihr schreibt selber eure aktuelle Lektüre in das neue Genre um und baut es als kleine „Leseprobe“ auf!

Bonusaufgabe: Ihr habt euren Protagonisten ja bereits in ein anderes Genre geschickt. Wie wäre es, wenn ihr nun eine Szene aus eurem aktuellen Roman auswählt und diese in das neue Genre umschreibt? Was kommt dabei heraus? 

 
Ich lese gerade einen Vampyr-Fantasyroman. Das Gegenteil von Vampyren sind die Menschen. Das Gegenteil von Fantasy ist das reale Leben, und da auch die Liebe in dem Buch eine große Rolle spielt, wäre es also eine Art Frauenroman ohne Happy End.

Zoey wäre dann wieder ein Mensch, allerdings nicht total hübsch, sondern eher ein graues Mäuschen. Und statt drei Typen, zwischen denen sie sich nicht entscheiden kann, würde sie unerwidert den tollsten Typen der Schule anhimmeln - natürlich immer nur von weitem und ohne jegliche Chance. Für sämtliche Jungs wäre sie quasi unsichtbar. Sie hätte eine beste Freundin, ebenso mausgrau. Ihr Leben wäre total langweilig, es würde gar nichts passieren und sie müsste auch die Welt nicht retten. Und eines Tages würde ein toller Typ vor ihr stehen und sie zum Abschlussball einladen. Zoey würde sich riesig freuen und wahnsinnig aufgeregt sein. Aber sobald sie mit ihm dort auftaucht, dauert es nicht lange, bis sie begreift, dass er sie nur benutzt hat, um eine Wette zu gewinnen. Zutiefst enttäuscht und gedemütigt verlässt sie den Ball.

Bonusaufgabe:

Original:

"Mir scheint, ich kann dir nicht entfliehen, selbst wenn ich dich zu meiden versuche", sagte Kalona. Er stand hinter mir. Seine Stimme kroch mir über den Rücken, die Schultern hinauf, und legte sich um meinen Körper. Langsam ließ ich die Arme sinken. Ich drehte mich nicht um.
"Nicht ich bin diejenge, die sich in die Träume von Leuten einschleicht, sondern du." Ich war froh, dass ich ruhig und total überlegen klang.
"Du bist noch immer nicht willens, zuzugeben, dass du dich zu mir hingezogen fühlst?" Es klang tief und verführerisch. 

Neu:

"Es tut mir sehr leid, dass ich dich verletzt habe. Ich hätte das nicht tun dürfen", sagte Kalona. Er war mir hinterhergerannt und stand nun hinter mir. Seine Stimme kroch mir über den Rücken, die Schultern hinaus und legte sich um meinen Körper. Langsam drehte ich mich um.
"Du kannst nichts dafür. Ich bin das dumme Huhn, das auf dich hereingefallen bin. Es gehören immer zwei dazu: Einer, der ausführt, und einer, der es mit sich machen lässt." Ich klang total verzweifelt und lief rot an.
 "Du fühlst dich immer noch zu mir hingezogen?" Es klang tief und verführerisch, ich konnte nicht anders und scheuerte ihm eine.


 

Kommentare:

  1. Hey,
    cool gelöst :)
    Ich hab die Bonusaufgabe weggelassen. So kreativ bin ich wirklich nicht :D Aber hat echt Spaß gemacht :D
    Lg Kerstin

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    1. Vielen Dank, ich komme jetzt gleich mal bei dir gucken, wie du die Aufgabe gelöst hast :-)

      LG
      Kata

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  2. Hallöchen,

    der Genrewechsel ist der echt gelungen, richtig kreativ.
    Muss auch mal wieder ein Vampirroman lesen :D.

    LG Chrissi

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